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Das Vererbungsprinzip

Weblication® erleichert Ihnen durch den Einsatz des Vererbungsprinzipes nicht nur in umfangreichen Projekten die Arbeit. Die Zuweisung von Berechtigungen, Templates, Workflows, Ereignissen, etc. können Sie bei eingestellter Vererbung rekursiv für darunterliegende Strukturen vornehmen.

So können Sie die Einstellungen zentral vornehmen und darunterliegende Dateien/Verzeichnissen davon erben lassen.

Wo können Sie die Vererbung einsetzen?

Die Vererbung können Sie in folgenden Bereichen nutzen:


Wie funktioniert die Vererbung?

Vererbung auf Dateiebene

Ist für einen Bereich bzw. eine Funktion eingestellt, dass geerbt werden soll, sucht die Software ausgehend vom entsprechenden Verzeichnis nach den entsprechenden Definitionen in den Standard-Dateieinstellungen. Wird im darüberliegenden Verzeichnis keine Definition gefunden, wird Verzeichnis für Verzeichnis bis zur obersten Ebene weitergesucht. Dabei bildet das Weblication® Softwareverzeichnis die letzte Ebene.
Wir empfehlen, die Definitionen für die Vererbung als letzte Instanz im Projektverzeichnis vorzunehmen, damit diese unabhängig von der Softwareinstallation sind.

Beispiel anhand der Berechtigungen (Rechte) auf eine Datei:

Ein Inhaltsprojekt hat für seine aktuellen Meldungen folgende Struktur:

   /de/
   /de/aktuelles/meldungen/meldung-1.php

In der Datei meldung-1.php ist hinsichtlich der Berechtigungen der Datei (Rechte) die Vererbung gesetzt.

Nun sucht die Software ausgehend vom Verzeichnis /de/aktuelles/meldungen/ in den Standard-Dateieinstellungen nach individuell vergebenen Rechten. Diese sind im Anwendungsfall weder im Verzeichnis /meldungen, noch im darüberliegenden Verzeichnis /aktuelles hinterlegt, da auch dort eingestellt ist, dass die Rechte geerbt werden sollen. In den Standard-Dateieinstellungen des Projektverzeichnisses /de selber sind im Beispiel die eigenen Rechte vergeben, welche dann für alle Dateien unterhalb /de herangezogen werden, bei denen eingestellt ist, dass die Rechte geerbt werden sollen.

Vererbung auf Verzeichnisebene

In den Verzeichniseinstellungen können Sie über das Register "Allgemein" die Einstellungen auf Unterverzeichnisse vererben. Bei aktiviertem Parameter werden beim Speichern der Einstellungen alle Verzeichniseinstellungen (ausser den Ereignissen) an nicht eingecheckte Unterverzeichnisse vererbt.
Nicht eingecheckte Verzeichnisse erhalten somit die Definitionen, die in einem darüberliegenden Verzeichnis gesetzt sind. Wird im darüberliegenden Verzeichnis keine Definition gefunden, wird Verzeichnis für Verzeichnis bis zur obersten Ebene weitergesucht. Dabei bildet das Weblication® Softwareverzeichnis die letzte Ebene.
Wir empfehlen, die Definitionen für die Vererbung als letzte Instanz im Projektverzeichnis vorzunehmen, damit diese unabhängig von der Softwareinstallation sind.

Das gleiche gilt für eingecheckte Verzeichnisse, bei denen die Vererbung eingestellt ist (z.B. Rechte erben).

Diese vererbten Verzeichniseinstellungen werden unter
/[Pfad-zum-Verzeichnis]/weblication/directories/wDirectory.php
abgelegt.

Beispiel anhand der Berechtigungen (Rechte) auf ein Verzeichnis:

Ein Inhaltsprojekt hat für seine aktuellen Meldungen folgende Struktur:

   /de/
   /de/aktuelles/meldungen/

Im Verzeichnis /de/aktuelles/meldungen/ ist hinsichtlich der Berechtigungen des Verzeichnisses (Rechte) die Vererbung gesetzt.

Nun sucht die Software ausgehend vom Verzeichnis /de/aktuelles/meldungen/ in den Verzeichniseinstellungen (mit gesetzter Vererbung) nach individuell vergebenen Rechten. Diese sind im Anwendungsfall weder im Verzeichnis /meldungen, noch im darüberliegenden Verzeichnis /aktuelles hinterlegt, da in diesen die "Einstellungen auf Unterverzeichnisse vererben" nicht gesetzt sind. In den Verzeichniseinstellungen des Projektverzeichnisses /de selber sind im Beispiel die eigenen Rechte vergeben und im Register "Allgemein" die Vererbung gesetzt. Diese werden dann für alle Verzeichnisse unterhalb /de herangezogen, bei denen eingestellt ist, dass die Rechte geerbt werden sollen.


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